Landes-Pferdezuchtverband Kärnten

26 Pferdezuchtvereine - vier Rassen - eine Leidenschaft

Die Rassen im Überblick

Noriker

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Ein Pferd wie ein Freund - charakter- und nervenstark, von einnehmenden, angenehmen Wesen.

Haflinger

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Der Haflinger – edel, modern und charakterstark. Eine der vielseitigsten Pferderassen der Welt!

Österreichisches Warmblut

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Adel, Anmut und Ausstrahlung! Ein verlässlicher Partner in allen Sparten des Pferdesportes und ein treuer Gefährte für die Freizeit!

Pinto

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Die vielseitigen Bunten!

AKTUELLE NEWS

Umgang mit dem Thema Pferdeinfluenza/NUR gesunde Pferde zur Stutbuchaufnahme und zur Bedeckung

Achtung

Geschätzte PferdezüchterInnen, liebe Funktionäre und Hengsthalter!

Aktuell treten vermehrt Grippefälle (Influenza) bei Pferden in Österreich auf. Bestätigte Fälle gibt es im Moment im Bereich Oberes Murtal in der Steiermark, in Teilen Oberösterreichs – unter anderem im Pferdezentrum Stadl-Paura – und in wenigen Betrieben im Salzburger Lungau.
Wie bereits in der kurzen Aussendung vor einer Woche angeführt, können wir im Moment nur nochmals nachdrücklich an die Eigenverantwortung der einzelnen PferdezüchterInnen appellieren und raten dringend, erhöhte Präventionsmaßnahmen (Biosicherheitsmaßnahmen) unbedingt einzuhalten.

Was genau ist Pferdeinfluenza:
Die Pferdeinfluenza (auch Pferdegrippe genannt) ist eine hochansteckende, virale Tierseuche, die durch Influenza-A-Viren der Subtypen A/H3N8 und A/H7N7 verursacht werden kann. Ähnlich wie die echte Grippe beim Menschen, äußert sich die Influenza bei Pferden zunächst durch Appetitlosigkeit und apathisches Verhalten, später durch Nasen- und Augenausfluss sowie durch trockenen Husten und hohes Fieber. Die ersten Anzeichen sind Appetitlosigkeit und erhöhte Temperatur. Im Verdachtsfall empfiehlt es sich, dass der Besitzer sofort die Körpertemperatur kontrolliert. Ist diese erhöht, soll unbedingt ein Tierarzt zur Abklärung beigezogen werden.
Die Pferdeinfluenza wird – vor allem beim Husten – über die Luft oder durch Tröpfchenübertragung verbreitet. Eine Trennung erkrankter Tiere von den nicht infizierten Artgenossen ist unbedingt anzuraten. Eine Pferdeinfluenza-Impfung von gesunden Tieren wird jederzeit empfohlen und ist seit Jahren bei bundesweiten Veranstaltungen schon verpflichtend! Diese Impfung verhindert nicht die Ansteckung und/oder Übertragung, hilft aber und soll mögliche Krankheitssymptome mildern

Präventionsmaßnahmen:
Natürlich soll jedweder Kontakt mit infizierten Tieren vermieden werden! Ergänzend sollen nachstehende Hygienemaßnahmen eingehalten werden:
Fremde Ställe sollen nicht betreten werden.
Der unnötige Kontakt mit fremden Tieren soll vermieden werden (bei Kontakt: Reinigen bzw. Desinfizieren von Händen und Schuhen und wechseln der Kleidung).
Prophylaktisches Impfen des gesamten Bestandes.
Vermeiden von unnötigen, großen Pferdeansammlungen

Da wir uns im Moment mitten in der Deck- und Abfohlsaison befinden sind die oben angeführten Präventionsmaßnahmen umso wichtiger! Die Stutenbesitzer werden ersucht nur gesunde Stuten zu einer Deckstation zu bringen. Den Hengsthaltern wird empfohlen, dass alle Stuten vor dem Bedecken genauestens auf oben angeführte Symptome der Pferdeinfluenza kontrolliert werden. Stuten mit Auffälligkeiten sollen nicht gedeckt werden! Wenn Symptome von Pferdeinfluenza auf einer Deckstation auftreten, so ist umgehend das Verbandsbüro zu informieren und natürlich der Deckbetrieb bis auf Weiteres einzustellen, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.
Ähnliches gilt natürlich, wenn Fälle von Pferdeinfluenza auf einem Zuchtbetrieb auftreten. Die betroffenen Pferde sind umgehend „unter Quarantäne“ zu stellen und sollen ab diesem Moment keinesfalls den Betrieb verlassen, weder für eine allfällige Stutbuchaufahme oder für das Decken. Diese Maßnahme gilt so lange bis die Influenza abgeheilt ist und auch die Inkubationszeit verstrichen ist.

Maßnahmen für die kommenden Stutbuchaufnahmen/Noriker Landesjungstutenschau:
Wir befinden uns im Moment mitten in den regionalen Stutbuchaufnahmen. Diese Termine werden – wie online veröffentlicht – auch weiterhin nach Plan durchgeführt. Zu den Stutbuchaufnahmen dürfen AUSSCHLIEßLICH Stuten aus gesunden Beständen kommen. Wir appellieren an dieser Stelle nochmals an die Eigenverantwortung aller Stutenbesitzer! Betroffene Betriebe können sich jederzeit im Büro des Zuchtverbandes melden – es wird auch dafür eine Lösung geben.
Aufgrund der momentan angespannten Situation, welche zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu beurteilen ist, wurde die Entscheidung getroffen, dass die geplante Präsentation ehemaliger Landessiegerinnen im Zuge der Noriker Landesjungstutenschau NICHT stattfinden wird. Im Moment ist es nicht ratsam zusätzlich Pferde an einem Ort zu versammeln. Die Noriker Landesjungstutenschau wird wie geplant – vorbehaltlich des massiven Auftretens von Pferdeinfluenza – abgehalten.

Bei Fragen sind wir natürlich gerne für euch erreichbar!
Achtet aufeinander!
Euer Team des Landes-Pferdezuchtverbandes Kärnten

Voraussetzungen für das Verbringen von Equiden aus Österreich - INFO DES BMG

Merkblatt VIS-Meldung

Meldung des Aufenhaltes von Equiden - VIS Meldungen

Im Jahr 2021 wurde mit einer europaweiten Durchführungsverordnung VO (EG) 2021-963 die Kennzeichnung von Equiden neu geregelt. Neben grundlegenden Änderungen im Hinblick auf die Dokumentation von Arzneimittelanwendungen durch die Tierärzte und der Neugestaltung des Pferdepasses ist auch eine Bewegungsdatenbank für Pferde und Pferdeartige (Ponys, Esel, Zebras und deren Kreuzungen) einzurichten.

Diese Datenbank zur Meldung des Aufenhaltes ist in Österreich beim VIS – Verbrauchergesundheitsinformationssystem eingerichtet. Bis Jahresende 2022 ist nun jeder Halter verpflichtet, seinen Pferdebestand im VIS zu melden. Grundvoraussetzungen hierfür sind ein bestehender VIS-Zugang und die Registrierung des zu meldenden Pferdes in der österreichischen Equidendatenbank. Die Meldeverpflichtung ist unabhängig davon, ob der Halter auch Besitzer oder Eigentümer der Equiden ist! Österreichische Zuchtpferde sind im Regelfall in der Equidendatenbank registriert.

Vielen Dank für die Erstellung des Merkblattes an Frau DI Sandra Pfuner, LK Salzburg und DI Johann Wieser, LPZV Salzburg.

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